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GKV-Zusatzbeitrag: Erneute Kostensteigerung für die meisten Versicherten

Gesundheit kostet Geld – das merken viele gesetzlich Versicherte wieder mit der ersten Lohnabrechnung in diesem Jahr. Denn für 2026 ist der durchschnittliche Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Kranken­ver­si­che­rung erneut gestiegen und liegt nun bei 2,9 Prozent. Für viele Versicherte bedeutet das höhere monatliche Abzüge, ohne dass sich die Leistungen verbessern.

Warum der Zusatzbeitrag entscheidend ist
Der allgemeine Beitragssatz der GKV ist gesetzlich festgelegt und bei allen Krankenkassen gleich. Anders sieht es beim Zusatzbeitrag aus. Jede Kasse legt ihn selbst fest, abhängig von ihrer finanziellen Situation. Steigen die Ausgaben, etwa durch höhere Behandlungskosten oder demografische Effekte, muss der Zusatzbeitrag angepasst werden. Genau das ist zuletzt bei vielen Kassen geschehen.

Für Versicherte heißt das: Zwei Menschen mit gleichem Einkommen zahlen unterschiedlich viel, je nachdem, bei welcher Krankenkasse sie versichert sind. Ein Vergleich lohnt sich daher besonders dann, wenn die eigene Kasse den Zusatzbeitrag angehoben hat.

GKV-Vergleich: Sparen ohne Leistungsverzicht
Wer von einer Beitragserhöhung betroffen ist, hat ein Sonderkündigungsrecht. Damit kann zu einer günstigeren gesetzlichen Krankenkasse gewechselt werden. Die medizinische Grundversorgung bleibt dabei gleich, denn sie ist gesetzlich definiert. Unterschiede gibt es vor allem beim Zusatzbeitrag, bei freiwilligen Satzungsleistungen oder beim Service. Ein regelmäßiger Kassenvergleich kann so helfen, unnötige Kosten zu vermeiden – gerade bei steigenden Beiträgen.

Gesetzliche Leistungen stoßen an Grenzen
Unabhängig vom Zusatzbeitrag gilt: Die gesetzliche Kranken­ver­si­che­rung deckt das medizinisch Notwendige ab. Komfort, individuelle Vorsorge oder hochwertige Leistungen sind oft nicht oder nur teilweise enthalten. Dazu zählen zum Beispiel Zahnersatz, Sehhilfen, alternative Heilmethoden oder bessere Leistungen im Krankenhaus.

Da die Krankenkassen weiter unter hohem Kostendruck stehen, ist nicht damit zu rechnen, dass sich diese Lücken schließen. Im Gegenteil: Der Leistungsspielraum wird enger.

Private Zusatzversicherungen gezielt nutzen
Wer solche Kompromisse bei seiner Gesundheitsversorgung nicht möchte, kann gezielt privat vorsorgen. Zusatzversicherungen ergänzen die GKV dort, wo sie an ihre Grenzen stößt. Je nach Bedarf lassen sich einzelne Bereiche absichern, etwa Zahnbehandlungen, stationäre Leistungen oder ambulante Extras.

So entsteht eine individuelle Kombination aus gesetzlicher Grundversorgung und privatem Zusatzschutz – planbar, transparent und passend zur eigenen Lebenssituation.




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